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... irgendwann habe ich mich dann mit Evelyn angefreundet, wir haben jeden Nachmittag zusammen verbracht. Irgendwann bekam ich das Gefühl, das irgendwas nicht stimmte. Evelyn und ich verabredeten uns für den Nachmittag, aber jedesmal wenn ich zu dem vereinbarten Zeitpunkt bei ihr klingelte war sie nicht da. Nach ein paar Wochen habe ich mich mal in einem Gebüsch in der Nähe ihrer Haustür versteckt und schon nach kurzer Zeit gemerkt, das sie sich verleumden lies. Ich weiß nicht warum ich weiterhin mit Evelyn befreundet sein wollte, wahrscheinlich hatte ich Angst alleine zu sein. An ihrem Geburtstag sind wir in ein Freibad gefahren, Evelyn, ihre Cousine, Ringo und ich. Am Anfang haben wir alle zusammen gespielt, nach cirka einer Stund habe ich mich kurz zurückgezogen, als ich nach 10 Minuten wieder zurück zu ihnen wollte waren sie nicht da. Als ich sie dann endlich gefunden hatte, knallten sie mir an den Kopf: "Verschwinde, wir wollen alleine spielen!" Das war das 2. Mal in meinem Leben, wo man mich so offensichtlich abgelehnt hat...

21.5.10 21:38, kommentieren

Am Anfang...

Könnt ihr euch noch erinnern, wie es war als ihr noch Kinder wart? Man hatte Hoffnungen, Wünsche und Träume. Die hatte ich auch, ich wollte Ärztin werden oder Rechtsanwältin, heute bin ich ohne Ausbildung und lebe von Hartz IV. Ich frage mich oft, wann mein Leben diese grausame Wende gemacht hat. Aber von vorn.

Schon im Kindergarten war ich den anderen Kindern geistig überlegen und mein Gerechtigkeitssinn war überdimensional groß. Bei den Erziehern war ich immer gern gesehen: itelligent, immer freundlich und hilfsbereit. Damals war eigentlich alles perfekt... wir waren eine kleine Gruppe und spielten alle friedlich miteinander. Es gab kein "Mobbing", wir waren irgendwie alle gleichgestellt.

Im August 1991 wurde ich mit 7 Jahren eingeschult. Eigentlich sollte ich schon ein Jahr zuvor in die Schule kommen, aber meine Mutter meinte, ich solle doch zusammen mit meiner Kindergartengruppe die Schule besuchen. Vielleicht hat mit dieser Entscheidung mein Leben seinen Sinn verloren? Während wir im ersten halben Jahr noch alle gemeinsam miteinander spielten, bildeten sich ab dem zweiten Halbjahr schon Gruppen und einzelne Freundschaften. Auch ich hatte eine "beste" Freundin: Sandy. Wir haben viel zusammen gespielt, auch nach der Schule, haben zusammen Geburtstag gefeiert und waren eigentlich unzertrennlich. Bis zu dem einen Tag, als ich Sandy nach der Schule nach Hause bringen wollte. Auf halben Weg blieb sie plötzlich stehen, sah mich an und sagte: "Die anderen Kinder aus unserer Klasse haben gesagt, ich darf nur weiter mit ihnen spielen, wenn ich nicht mehr mit dir befreundet bin!" Sie ließ mich stehen und ging ohne ein weiteres Wort einfach weg. Für mich ist damals eine Welt zusammen gebrochen. OK, in der Schule haben wir weiterhin zusammen unsere Pausen verbracht, aber richtige Freunde waren wir nicht mehr...

21.5.10 12:42, kommentieren